Gedanken zu… Stille

Gedanken zu Stille
Der Pianist David Tudor betritt die Bühne, auf der ein Klavier steht. Er schießt den offen stehenden Klavierdeckel und die Zuschauer hören den Klang des sanften Aufpralls. Es folgen 33 Sekunden Stille, bevor Tudor den Klavierdeckel weitere zwei Mal öffnet und schließt. Mehr geschieht nicht in John Cages Musikstück 4’33 (Four minutes, thirty-three seconds) das 1952 in Woodstock uraufgeführt wurde und in die Geschichte der Musik einging. In dem Stück wurde keine einzige Note gespielt. Nur der Rhythmus des Klavierdeckels unterbrach die aufkommende Stille, wie der Gong einer Meditation.

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Über die Liebe zweier Berufungen: Yoga und die Künste

Marijana Savovska in Tanztheaterproduktion „Höchst Motiviert“ von Regina Semmler, Theater Belaqua, Wasserburg, 2011. Fotos: Heidi Schmidinger.
Marijana Savovska in Tanztheaterproduktion „Höchst Motiviert“ von Regina Semmler, Theater Belaqua, Wasserburg, 2011. Fotos: Heidi Schmidinger.

Immer wieder begegnen mir Yogalehrerinnen, die gleichzeitig Tänzerinnen, Performance- oder Konzeptkünstlerinnen sind. Musiker, Schauspieler, Designer oder Autoren, die neben ihren künstlerischen Tätigkeiten Kundalini-, Jivamukti- oder Anusara Yoga unterrichten, gibt es fast schon wie Sand am Meer. Bekannte Persönlichkeiten gehen mir durch den Kopf: Sharon Gannon und David Life, Dechen Thurman, Elena Brower, MC Yogi. Wie sieht es aus, wenn Yogalehrer Künstler sind und umgekehrt? Drei Kurzporträts über unterschiedlichste Menschen, die beide Leidenschaften auf inspirierende Weise vereinen..

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